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PHYSIOTHERAPEUTISCHE MASSNAHMEN


Krankengymnastik kann bei Krankheiten aus fast allen medizinischen Fachbereichen zum Einsatz kommen. Diese Behandlung umfasst sowohl aktive als auch passive Techniken. Ziel der Krankengymnastik ist es, die Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des Körpers zu verbessern.

Je nach Beschwerden und Krankheitsbild stehen dem Physiotherapeuten verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung:

  • passive Mobilisation zur Vermeidung von Versteifungen und Schmerzen
  • aktive und funktionelle Übungen zur Förderung der Beweglichkeit
  • Stärkung von geschwächten Muskeln durch kräftigende Übungen (Haltungs- und Koordinationsverbesserung)
  • Entspannungsübungen für verspannte Muskeln zur Wiederherstellung optimaler muskulärer Voraussetzungen
  • Atemübungen zur Unterstützung der Atmung bei Atemwegserkrankungen
  • u.v.m.


Dies ist eine Form der krankengymnastischen Behandlung mit Unterstützung von Geräten wie Seilzug, Posturomed, Butterfly oder Beinpresse. Zur abwechslungsreichen Gestaltung der Therapie kommen zusätzlich Kleingeräte (z.B. Pezziball, Theraband, Kurzhanteln oder Pilatesringe) zum Einsatz. Um individuell auf ein Krankheitsbild und die Bedürfnisse des Patienten eingehen zu können, steht ihnen ein ausgebildeter Therapeut zur Seite. Er erstellt einen individuellen Trainingsplan, um Über- oder Unterforderungen des Körpers zu vermeiden und weist sie in die Handhabung der Gerätschaften

Angewandt wird diese Form der Therapie vor allem bei Gelenks- und Wirbelsäulenbeschwerden, aber auch bei Herz-Kreislauferkrankungen.



Die Propriorezeptive Neuromuskluläre Fazilitation (PNF) bezeichnet eine physiotherapeutische Behandlungsmethode, welche v.a. bei neurologischen, aber auch orthopädischen Krankheitsbildern ihre Anwendung findet. Bei dieser Behandlung werden die Propriorezeptoren für eine neuromuskuläre Fazilitation genutzt. Propriorezeptoren sind Muskel-, Gelenk- und Sehnenrezeptoren, die Informationen über die Haltung und Bewegung des Körpers an das zentrale Nervensystem weiterleiten.

Ziel der PNF-Behandlung ist es, das neuromuskuläre Zusammenspiel, also eine harmonische Koordination zwischen Nerven und Muskeln, anzubahnen. Somit sollen natürliche Bewegungsabläufe verbessert und wiederhergestellt werden.



Behandlungen nach dem Bobathkonzept können bei allen Krankheitsbildern mit zentral bedingten Lähmungen, die mit einer Spastik, einer krankhaft erhöhten Muskelspannung, einhergehen, eingesetzt werden. Diese Form der Therapie wird u.a. nach einem Schlaganfall, bei multipler Sklerose und Polyneuropathien, sowie bei frühkindlich erworbenen Hirnschädigungen und deren Symptomatik angewandt.

Krankengymnastik nach Bobath hat zum Ziel, gestörte Bewegungsabläufe zu verbessern. Dadurch soll der Patient im Alltag besser zurechtkommen und die Aktivitäten des täglichen Lebens verbessert, bzw. teilweise neu erlernt werden.



Behandlungen nach dem Vojta-Prinzip können u.a. bei zentralen Koordinationsstörungen im Säuglingsalter, bei Fehlentwicklungen der Hüfte, bei verschiedenen Muskelerkrankungen und bei Funktionseinschränkungen der Wirbelsäule, sogenanntem KISS-Syndrom eingesetzt werden.

Die Vojta-Therapie regt durch ihre Reizsetzung das Gehirn an, „angeborene gespeicherte Bewegungsmuster“ selbst zu aktivieren. Die Nervenbahnen im Gehirn sind in vielen Fällen nur blockiert, stehen aber grundsätzlich zur Verfügung. Durch die Thera-pie kann der gesamte Reifungsprozess günstig beeinflusst werden. So erhält das zentrale Nervensystem die Möglichkeit, Bewegungsmuster (neu) zu speichern und diese motorisch zu nutzen. Die Eltern werden während der Therapie soweit angeleitet, dass sie als „Co-Therapeuten“ ihren Säugling bzw. ihr Kind täglich unterstützen können. Vor allem die Anleitung zum „Handling“ ihres Kindes wird durch den Therapeuten vermittelt. So lernen die El-tern ihr Kind durch solche „fördernden Griffe“ in seiner Entwicklung positiv zu unterstützen.



Die Manuelle Therapie ist eine komplexe Behandlung von Bewegungsstörungen der Funktionseinheit Gelenk - Muskel - Nerv. Sie besteht aus der Untersuchung und Be-handlung von Gelenken und den damit in Verbindung stehenden Weichteilen. Diese Therapie gilt als besonders wirkungsvoll und ist durch ihre sanften Griffe scho-nend einsetzbar für die Gelenke der Wirbelsäule, für Kiefer- und Kopfgelenke, für die Gelenke an Brustkorb und Becken und die Gelenke von Armen und Beinen.

Zur Behandlung kommen vor allem Patienten, die über Bewegungseinschränkungen und Funktionsstörungen des Bewegungsapparates klagen. Bei der Behandlung kommen verschiedene manualtherapeutische Techniken zum Einsatz, um somit eine Verbesserung der Beweglichkeit und schließlich eine Schmerzlinderung zu erzielen. Da Bewegungseinschränkungen und Funktionsstörungen häufig mit Muskelverspannungen in Verbindung stehen, können zusätzlich muskellockernde Maßnahmen in die Behandlung integriert werden. Dazu zählen u.a. Triggerpunktbehandlungen, Querfriktionen und Dehnungstechniken.



Die Manuelle Lymphdrainage dient vor allem als Ödem- und Entstauungstherapie, die nach Verletzungen, Operationen und bei bestimmten Erkrankungen entstehen können. Sie wird in verschiedenen Bereichen eingesetzt, um auf Grund von Schwellugen und Stauungen vorhandene Bewegungseinschränkungen zu verbessern und den Lymphabfluss anzuregen.

Die Grifftechniken sind sehr sanft und werden überwiegend rhythmisch, kreisförmig durchgeführt, und sollen somit den Lymphabfluss verbessern. Um einen Therapieerfolg zu erzielen muss ein bestimmter Behandlungsablauf eingehalten werden.

Zur Vermeidung/Verringerung einer erneuten Ödembildung sollten unterstützende Maßnahme zum Einsatz kommen, wie die betroffene Körperregion mit einem Kompressionswickel, oder mit einem Kompressionsstrumpf zu versorgen. Diese Art der Therapie wird zum Beispiel bei Lymphödemen primärer und sekundärer Art, OPs bei denen Lymphknoten entfernt wurden wie bei einem Brustkrebs, Phlebödeme, traumatische Ödeme, Morbus Sudeck, rheumatische Ödeme, entzündliche Ödeme, etc. eingesetzt.



Während der Behandlung können je nach Beschwerdebild oder ärztlicher Verordnung verschiedene Arten der Massage zum Einsatz kommen. Alle Massagearten haben je-doch eine Verbesserung der Durchblutung, somit eine Regulierung der Spannungszustände in den einzelnen Gewebsschichten und eine zusätzliche Verbesserung der Beweglichkeit zum Ziel.

Folgende Massagen finden in unserer Praxis Anwendung:

Klassische Massagetherapie
Bei der klassischen Massage ertastet der Therapeut mit seinen Händen die zu behandelnden Areale und setzt je nach Befund verschiedene Grifftechniken ein. Zu diesen Grifftechniken zählen beispielsweise Streichungen, Knetungen, Reibungen, Klopfungen, Vibrationen und Dehnungen.

Bindegewebsmassage
Die Bindegewebsmassage ist eine manuelle Reiztherapie, die am direkt unter der Haut befindlichen (subkutanen) Binde- und Fettgewebe an-setzt. Mit der Bindegewebsmassage wird versucht, neben der örtlichen Wirkung auch entfernt liegende Gebiete und Organe günstig zu beeinflussen. Diese Massagetechnik wird beispielsweise bei Erkrankungen des Bewegungsapparates, wie WS-Syndrome, Arthrosen, rheumatische Erkrankungen, bei Erkrankungen der inneren Organe, wie Atemwegsorgane, Verdauungsorgane, bei Erkrankungen im urogenitalen Bereich, bei Gefäßerkrankung, wie funktionelle arterielle Durchblutungsstörungen, Arteriosklerose, Migräne, Postthrombotisches Syndrom, bei Neurologischen Störungen, wie Paresen, Spastiken, Neuralgien, bei Stress oder bei Morbus Sudeck verschrieben.

Fußreflexzonenmassage*
Die Fußreflexzonenmassage soll Schmerzen lindern und die Durchblutung anregen. Diese Massageform wirkt nicht nur lokal, sondern auch global, d.h. die Wirkung erstreckt sich von der behandelten Stelle über den gesamten Organismus. Diese Massageform basiert auf der Vorstellung, dass die Füße über Nervenbahnen mit allen Organen des Körpers verknüpft sind. Beispielsweise soll der Bereich unter dem großen Zeh mit der Hirnhälfte der gleichen Seite verbunden sein, ein bestimmter Bereich am Ballen des linken Fußes dagegen mit dem Herzen. Über eine Massage der Bereiche lassen sich Beschwerden lindern und die Selbstheilungskräfte anregen.

Zentrifugalmassage
Ist eine Massagetechnik speziell zur Behandlung von Schulter- Arm-Problematiken. Gearbeitet wird mit Wasser und einer gut schäumenden Seife. Hierbei wird der gesamte Schulter- Nacken- und Armbereich eingeseift und durch muskeldehnende und streichende Techniken das Bewegungsausmaß im Schultergelenk erhöht. Dabei steht im Vordergrund, die verkürzte Hals-, Nacken- und Brustmuskulatur zu lockern und zu dehnen. Diese Massageform findet u.a. bei der sog. Schultersteife, dem sog. Tennisellenbogen und bei Bewegungseinschränkungen, die nach vorangegangenen Frakturen und Verstauchungen entstanden sind, Anwendung.

Hot-Stone Massage*
Die Hot-Stone Massage ist eine Massageform unter Zuhilfenahme von aufgeheizten Steinen, die auf den Körper gelegt werden. Die warmen Basaltsteine sorgen für eine angenehme ganzheitliche Entspannung.

Segmentmassage
Die Segmentmassage ist eine gezielte Stimulation mehrerer Gewebeschichten überwiegend im Rückenbereich. Bei der Segmentmassage werden einzelne Körpersegmente massiert, welche in reflektorischer Verbindung zu Organen stehen sollen. Dabei wird jedes Segment von einem Rückenmarksabschnitt versorgt. Der Behandler versucht bei der Massage das Gewebe so zu stimulieren, dass die Nervenbahnen und auch die dadurch versorgten inneren Organe angeregt werden. Dabei werden Haut, Unterhaut und Faszien behandelt und verstärkt durchblutet.

Periostmassage
Die Periostmassage ist eine Reflexzonenmassage, bei der direkter Druck auf das Periost (die Knochenhaut) ausgeübt wird. Die Periostmassage ist eine druckvolle Stimulation des Periosts. Die über dem Periost liegende Muskulatur wird nicht beeinflusst, die Wirkung erfolgt lokal und reflektorisch, schmerzlindernd auf innere Organe. Diese Massageform findet u.a. Anwendung bei Arthrose, Magengeschwüre, Schwindel und Migräne, Nieren- und Gallen-Koliken oder bei Brustschmerzen und Brustenge.

* Diese Massageformen gibt es nur als Privatleistungen


Als CMD-Behandlung wir die Therapie einer Craniomandibulären Dysfunktion bezeich-net. Dabei handelt es sich um eine Fehlstellung im Kiefergelenk, wobei auch die daran beteiligten Muskeln und Knochen betroffen sind. Symptome einer solchen Dysfunktion können u.a. sein:

  • Verminderte Mundöffnung
  • Zähneknirschen
  • Kieferknacken
  • Kauschmerzen einseitig oder beidseitig
  • Verhärtungen in der Wange
  • Schwindel
  • Tinnitus
  • Kopfschmerzen ein- oder beidseitig
  • Rückenschmerzen

Im Zentrum der CMD Behandlung stehen die Erkennung der Einschränkung der Kieferfunktionen sowie deren Verbesserung. Durch sowohl aktive, wie auch passive Behandlungstechniken und die Anleitung von Techniken, welche in Eigenregie umgesetzt werden können, soll die Beweglichkeit verbessert werden und die Kieferstellung optimiert werden.



Der Begriff craniosacral ergibt sich aus dem Anwendungsbereich von Schädel (late-nisch: Cranium) bis Steißbein (Os sacrum).

Mit sanften Manipulationen an Schädelknochen, Wirbelsäule und Becken sollen körpereigene Abläufe beeinflusst, Blockaden gelöst und Gewebespannungen gemindert werden. Die kraniosakrale Therapie gilt als ein alternatives Heilverfahren, das die klassische Schulmedizin ergänzen kann. Als manuelle Behandlungstechnik ist die Cra-niosacraltherapie fest in der Osteopathie verankert. Das Ziel der Behandlung ist, den Körper ins Gleichgewicht zu bringen und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Zu Beginn der Behandlung versucht der Therapeut die körpereigenen Rhythmen des Patienten zu ertasten, die durch die Eigenbewegung von Gehirn und Rückenmarks-häute zustande kommen. Diese Eigenbewegung entsteht durch den Liquorfluss – auch Nervenwasser genannt. Diese Flüssigkeit umgibt das Gehirn und das Rückenmark. Somit können Verspannungen, Blockaden und Dysfunktionen erspürt werden.

Je nachdem welche Probleme im Vordergrund stehen, setzt der Therapeut craniosacrale Techniken ein. Diese bestehen darin, mit Fingern und Handflächen wohl dosierten, sehr geringen Druck und Zug auf die Schädelknochen auszuüben, um Gewebs-blockaden und -verspannungen im Körper zu lösen und gleichzeitig die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren.



Die angewandten Kinesiotapes bestehen aus atmungsaktivem Baumwollgewebe und sind elastisch wie eine zweite Haut. Dadurch passt sich das Tape besonders gut an jede natürliche Bewegung des Körpers an. Diese Eigenschaften und spezielle Anlagetechniken sorgen für eine Harmonisierung der Muselfunktionen und regen darüber hin-aus die Mikrozirkulation und Durchblutung des Gewebes an.

Das Tape kann mehrere Tage auf der Haut kleben bleiben und ist wasserfest.



Bei der Elektrotherapie wird eine Muskelkontraktion gezielt herbeigeführt, indem Strom durch Elektroden, die auf die Haut geklebt werden, durch den Körper geleitet wird. Auf diese Weise dient die Elektrotherapie zur Behandlung von Schmerzen, Missempfindungen sowie zur Kräftigung schwacher Muskulatur. Unsere Ströme:

  • galvanische Durchflutung/Iontophorese
  • Reizstrom nach Träbert
  • Diadynamische Ströme
  • analgetischer Strom
  • Zwei- und Vierzellenbad
  • Interferenzstrom
  • Muskelaufbautraining
  • U.a.


Auch der Ultraschall zählt im weitesten Sinne zur Elektrotherapie. Bei einem Ultraschall wird Strom umgewandelt in hochfrequente mechanische Schwingungen von etwa 1 Mhz (Vibrationen), die der Patient nicht spürt. Diese Schallwellen werden über einen Schallkopf mit kreisenden Bewegungen auf den Körper übertragen.

Die Therapieform kann auch unter Wasser eingesetzt werden, so an Füßen und Händen. Der Schall wird dabei kontinuierlich oder gepulst abgegeben. Beim gepulsten Schall entsteht weniger Wärmewirkung. Die Behandlung mit Ultraschall zielt auf eine verbesserte Durchblutung, eine Schmerzlinderung und eine Verbesserung des Stoffwechsels ab.



Fango, oder auch Pelose genannt, ist ein heilendwirkender Schlamm, der warm auf schmerzende Körperstellen, in den Muskelbereich, gelegt wird. Somit sollen ggf. Verspannungen gelöst oder Gelenkschmerzen gelindert werden. Meist wird eine Fangopackung in Kombination mit weiteren Behandlungsmaßnahmen verschrieben.



Unter Kryotherapie (Eistherapie) versteht man medizinische Behandlungsverfahren, die auf dem Einsatz von Kälte basieren. Kälteanwendungen können lokal oder am ganzen Körper eingesetzt werden. Welches Verfahren angewandt wird, richtet sich nach dem jeweiligen Schmerzbild. Die Kältetherapie wird häufig als unterstützende Maßnahme eingesetzt. Es gibt unterschiedliche Formen: wie zum Beispiel Kühlpacks, Kompressen, Eisbad oder Eisabreibung. Die Wirkung der Kältetherapie ist je nach Temperatur unterschiedlich. Sie wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend und verbessert die Durchblutung.

Das Hauptziel der Behandlung mit Kälte ist eine schmerzlindernde Wirkung beim Patienten zu erreichen.



Es ist eine Behandlung mit dosierter Zugkraft auf die Gelenke der Extremitäten und der Wirbelsäule. Die Wirkung der Traktion bestimmt der Physiotherapeut durch Kraftansatz, entsprechende Gelenkstellung und durch Zugrichtung.

Bei dieser Form der Behandlung soll eine Druckminderung und Entlastung der Ge-lenke, eine Entlastung ggf. komprimierter Nervenwurzeln und eine Muskeldetonisierung, sowie eine Verbesserung der Gelenkmobilität und folglich eine Schmerzreduktion erzielt werden.



Beim Schröpfen werden unter Vakuum stehende Schröpfgläser auf die Haut, haupt-sächlich auf den Rücken, aufgesetzt. Einerseits verbessert das Schröpfen die lokale Durchblutung, den Lymphfluss und den Stoffwechsel im behandelten Areal, lockert in der betreffenden Region Verspannungen und kann Schmerzen lindern. Andererseits befinden sich am Rücken auch bestimmte Schröpfzonen, die als Reflexzonen gelten und mit inneren Organen und Organsystemen in Verbindung stehen. Diese können durch das Schröpfen positiv beeinflusst werden. Außerdem wird durch das Schröpfen das Immunsystem angeregt. Die Schröpfkopfmassage ist eine Abwandlung des trockenen Schröpfens, bei dem die Schröpfgläser für 10 – 15 min. auf ein Hautareal auf-gesetzt werden. Bei der Schröpfkopfmassage wird zunächst das zu behandelnde Hautareal mit Hautöl eingerieben und dann mit Hilfe der angesetzten Schröpfgläser massiert. Eine Schröpfkopfmassage kann Verspannung lösen und die Muskulatur lockern.

Eine Schröpfbehandlung kann u. U. schmerzhaft sein. Durch den Unterdruck in den Schröpfgläsern entstehen häufig (therapeutisch beabsichtigte) Hämatome (Blutergüsse), welche jedoch wesentlich für den Therapieeffekt sind und nach wenigen Stun-den oder Tagen vom Körper abgebaut werden.



Das Gebiet des sektoralen Heilpraktikers beinhaltet die Befundung und Untersuchung des Patienten im Fachbereich der Physiotherapie durch einen entsprechend qualifizierten Therapeuten.

Durch die Zusatzqualifikation des sektoralen Heilpraktikers kann die Krankheitsdiagnose vom Physiotherapeuten vorgenommen werden. Diagnose, physiotherapeutische Rezepte (z.B. Massage, Manuelle Therapie, manuelle Lymphdrainage, Krankengymnastik, Krankengymnastik nach Bobath, Elektrotherapie u.v.m.) und die entsprechende Therapie finden also unter einem Dach statt. Ist die Befundlage jedoch unklar, wird der Patient zu einem Facharzt weitergeleitet, um das Krankheitsbild abzuklären.



Kostenübernahme:
Die Vergütung der Leistung erfolgt nach einer festgelegten Preisliste (s. Aushang in unserer Praxis) und wird in einigen Fällen von Krankenzusatzversicherungen und privaten Krankenkassen bezahlt oder bezuschusst.


Gönnen Sie sich doch mal etwas…


…um den Alltag für einige Zeit zu vergessen. Dafür bieten wir Ihnen eine große Auswahl an Wellnessbehandlungen, wie verschiedene Massagen, Reflexzonenbehandlungen und Wärmeanwendungen. So können Sie sich selbst mal etwas Gutes tun oder verschenken Erholung in Form eines Gutscheins an Ihre Lieben.

  • Wellnessmassagen
  • Ganzkörpermassagen
  • Hot-Stone-Massage
  • Fußreflexzonenmassage
  • Schröpftherapie
  • Wärmeanwendungen, wie Fangopackung

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OSTEOPATHIE

Die Osteopathie ist eine ganzheitliche und manuelle Therapie, die der Diagnose und Behandlung von Funktionsstörungen dient.

Eine der wesentlichen Grundlagen der Osteopathie ist die Erhaltung der Bewegung und Beweglichkeit der Gewebe im gesamten Organismus. Unser Körper stimmt alle lebensnotwendigen Funktionen in ständiger Wechselwirkung aufeinander ab. Wird die Bewegungsmöglichkeit einzelner Körperstrukturen eingeschränkt, hat dies Auswirkungen auf die gesunde Funktion. Im Laufe der Zeit können sich so ganze Spannungsketten im Körper bilden. Der Organismus reagiert auf Veränderungen oftmals mit Anpassung und Kompensation. Ist jedoch eine angemessene und ausreichende Regulierung nicht mehr möglich, wird der Mensch krank. Folgen sind meist Schmerz, Bewegungs- und Funktionsstörungen.

Der Schwerpunkt der Osteopathie liegt im Auffinden und Behandeln der Ursachen der Beschwerden. Mit ihren geschulten Händen ertasten unsere Osteopathen bei der Untersuchung Schicht für Schicht das menschliche Gewebe und spüren somit das Zentrum der Funktionsstörungen auf. Diese Dysfunktionen werden anschließend durch osteopathische Techniken behandelt. Dabei können durch gezielte Berührungen und spezielle Handgriffe Spannungszustände beeinflusst und Blockaden aufgelöst werden. Somit wird der Körper bei der Aktivierung seiner Selbstheilungskräfte unterstützt. Osteopathie kann auch erfolgreich bei Säuglingen und Kleinkindern eingesetzt werden.


Osteopathische Behandlungen finden u.a. Anwendung bei:

  • Verdauungsstörungen
  • Sodbrennen
  • chronischen Blasenentzündungen
  • Nierenproblemen und Inkontinenz
  • bei funktionellen Herzbeschwerden
  • Menstruationsbeschwerden
  • Vernarbungen und Verwachsungen im Bauchbereich nach Operationen
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • chronischen Mittelohr- oder Mandelentzündungen
  • Nasennebenhöhlenentzündungen
  • Schwindel und bei Tinnitus
  • Kiefergelenksproblematiken
  • Gelenkproblemen
  • nach Schleudertraumen, Verstauchungen und anderen Verletzungsfolgen
  • Beschwerden wie Hexenschuss, Ischias
  • Säuglingen und Kleinkindern (Schädel- und Gesichtsverformungen als Geburtsfolge, Kiss-Syndrom, Skoliosen, Hüftdysplasien, Verdauungsstörungen, Entwicklungsverzögerungen)

Kostenübernahme:
Mittlerweile werden osteopathische Behandlung anteilig von vielen gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen. Wir raten Ihnen jedoch vor Beginn einer osteopathischen Behandlung Kontakt zu Ihrer jeweiligen Krankenkasse aufzunehmen und Frage zur Kostenübernahme zu klären.


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KURSWESEN

Das Thema Prävention und Gesundheit liegt uns sehr am Herzen. Vorsorge ist immer besser als Nachsorge. Aus diesem Grund bietet Ihnen die Physiobalance zahlreiche Präventions- und Sportkurse an. Unter fachkundiger Anleitung lernen die Teilnehmer maßgeschneiderte und auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Kräftigungs- und Haltungskonzepte für ein ganzheitliches Wohlbefinden kennen. So können Sie mit viel Spaß und Freude etwas Positives für Körper und Seele machen.

Präventionskurse


Pilates ist ein Ganzkörpertraining zur Kräftigung der Muskulatur, primär der Beckenboden-, Bauch – und Rückenmuskulatur. Somit soll die Stabilität des Rumpfes, sowie des Schultergürtels und des Beckens gefördert und diese für den Alltag automatisiert werden. Zusätzlich sollen durch kontrollierte, fließende Bewegungen, die Figur, die Beweglichkeit verbessert und Haltungsprobleme behoben werden. Pilates soll den gesamten Körper stärken und die Entspannungsfähigkeit verbessern.



Die neue Rückenschule will die Teilnehmer zu einem bewegten Lebensstil führen. Durch gezielte Bewegungsübungen wird die Muskulatur gestärkt und der gesamte Bewegungsapparat auf die Belastung des Alltags vorbereitet. Neben interessanten Erläuterungen, Techniken zum Entspannen und Trainieren der Muskulatur, werden Techniken für eine rückengerechten Gestaltung des Lebens-alltags vermittelt. Als überholt gilt die Unterscheidung in falsche und richtige Körperhaltungen. Den Teilnehmern wird mit viel Spaß und Witz ein vielfältiges und dynamisches Bewegungsverhalten vermittelt.



Ist ein funktionelles, ganzheitliches Ausdauertraining mit Musik und Rhythmus. Das Konzept „Rundum Fit /Cardio-Fit, funktionelles, ganzheitliches Ausdauertraining mit Musik und Rhythmus" ist ein modernes ganzheitliches Präventionskonzept, welches die Kernziele und Inhalte im Leitfaden für Prävention erfüllt.

Zur Zielgruppe zählen gesunde Männer und Frauen mit Bewegungsmangel, Bewegungseinsteiger und -Wiedereinsteiger, jeweils ohne Behandlungsbedürftige Erkrankungen.



Unser Präventives Rückentraining ist eine Kombination aus Gerätetraining und Freien Übungen. Im Voraus des Trainings erfolgt eine Maximalkraftanalyse. Durch dieses Verfahren kann der aktuelle Stand der muskulären Maximalkraft und somit die Kraftverhältnisse und evtl. muskuläre Dysbalancen dargestellt werden. Im Anschluß kann ein auf Ihre Bedürfnisse individuell angepasster Trainings-plan erstellt werden.

Bei einem regelmäßigen Training kann es zu einer verbesserten Gelenkbeweglichkeit, zu Muskelaufbau, zu einer Verminderung, bzw. Vermeidung von muskulären Dysbalancen, zu einer verbesserten Körperhaltung und schließlich zu einer Schmerzlinderung und einer Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens kommen.

Vorteilhaft am Präventiven Rückentraining ist die Dokumentation des Trainingsverlaufs, die automatische Einstellung der Geräte, das gleichzeitige trainieren von zwei Muskelgruppen, die harmonischen Bewegungsabläufe und das geringe Risiko von Übungsfehlern (durch einfaches Bedienen, hydraulische Wiederstände und automatische Kontrolle der Übungsdurchführung).



Kostenübernahme:
All unsere Präventionskurse sind bei der Zentralen Prüfstelle für Prävention zertifiziert und werden bis zu 80% von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.


Sportkurse


Diese Form des Trainings ist eine super Kombination aus Fatburning und Fitmacher. Bei unseren Kursen treten alle Teilnehmer mit viel Spaß und Schweiß gemeinsam zu verrückten Beats in die Pedale. Beim Indoor-Cycling spürt man, wie der Rhythmus der Musik in den Körper fährt und die Beine ganz automatisch anfangen zu strampeln. Beim Training bestimmt jeder Teilnehmer individuell auf welchem Level er mitfahren will. Jeder kann seine persönliche Schwierigkeitsstufe am Rad einstellen und zwischendurch erneut anpassen.



Zumba ist ein Mix aus Tanz- und Intervalltraining, bei dem Aerobic mit Elementen von lateinamerikanischen sowie internationalen Tänzen kombiniert wird. Vorrangig dient Zumba als ein Ausdauertraining. Zusätzlich wird auch auf eine Verbesserung der Koordination, Muskelaufbau und eine Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit abgezielt.

Neben dem klassischen, tanzorientierten Zumba Fitness Kursen bieten wir Zumba Step an, bei dem als Trainingsgerät ein Stepper zum Einsatz kommt. Dabei verschmelzen Zumba Fitness und Step-Aerobic miteinander. So werden vor allem die Bein- und Gesäßmuskulatur trainiert.



Yoga ist eine aus Indien stammende philosophische Lehre, die so viel wie „Einheit“ oder „Verbundenheit“ bedeutet. Das Ziel von Yoga ist es, durch körperliche Übungen, Atemtechniken und Meditation die Entspannung zu fördern. Geist und Körper finden dabei eine Verbindung. Zudem verbessert Yoga die körperliche und mentale Leistungsfähigkeit. Hormone und Emotionen werden im Gleichgewicht gehalten, das Immunsystem gestärkt und das Körperbewusstsein wird verbessert. Dieser richten sich an alle, die mehr Energie, Entspannung und Konzentration durch einen körperlich herausfordernden Kurs erfahren möchten.



Rehasport

Durch die Kooperation mit dem Reha- und Gesundheitssportverein Barleben e.V. bieten wir zusätzlich in unseren Räumlichkeiten im Breiteweg 156 in Barleben Rehasportkurse an. Die Verordnung für die Teilnahme an einem Rehasportkurs können Sie sich von Ihrem behandelnden Arzt verschreiben lassen. Je nach Diagnose erhalten Sie eine Verordnung in unterschiedlichen Fachrichtungen. Sie haben die Möglichkeit in den Bereichen Orthopädie, Neurologie und Innere Medizin (Herzsport) teilzunehmen. Darüber hinaus bieten wir eine Rehasportgruppe im Wasser an.

Für weitere Informationen oder bei entstehenden Fragen melden Sie sich bitte persönlich oder telefonisch (unter 039203/75384) in unserer Praxis. Wir helfen Ihnen gerne weiter.


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BGF
Betriebliche Gesundheitsförderung

Jedes Unternehmen ist nur so gut, wie seine Mitarbeiter. Daher sind motivierte, zufriedene und gesunde Mitarbeiter eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg eines Unternehmens. Eine gute betriebliche Gesundheitsförderung kann dazu beitragen, dass die Mitarbeiter leistungsfähig und gesund bleiben.

Als Betriebliche Gesundheitsförderung bezeichnet man die Umsetzung von Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit der Belegschaft. Betriebliche Gesundheitsförderung zählt neben dem Betrieblichen Eingliederungsmanagement und dem Arbeits- und Gesundheitsschutz zu den Bausteinen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements.

Bei der Organisation eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements sind die Betriebe auch nicht allein. Krankenkassen unterstützen Betriebe bei der betrieblichen Gesundheitsförderung sowohl durch finanzielle Förderung, als auch bei der Planung und Umsetzung von Gesundheitsprojekten. Eine finanzielle Förderung bedarf der Beauftragung durch die Krankenkasse und setzt immer eine vorherige Prüfung durch diese voraus. Die Kasse gewährleistet die Einhaltung der Qualitätskriterien des GKV-Leitfadens Prävention. Alle Angebote einer Krankenkasse im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung stehen bedarfsbezogen allen Beschäftigten des jeweiligen Betriebes zur Verfügung.

Neben der Unterstützung durch die Krankenkassen gibt es auch steuerliche Vorteile bei der Umsetzung gesundheitsförderlicher Maßnahmen. So können Arbeitgeber pro Beschäftigten und Jahr bis zu 500 Euro für qualitätsgesicherte Maßnahmen zur verhaltensbezogenen Primärprävention und zur betrieblichen Gesundheitsförderung auf-wenden, ohne dass die Mitarbeiter diese Zuwendungen als geldwerten Vorteil versteuern müssen.


Wobei können wir Sie unterstützen?

Arbeitsgestaltung:

  • altersgerechte Arbeitsplatzgestaltung
  • Ergonomieberatung

Analyse:

  • Gesundheitsbefragung
  • Tätigkeitsanalyse / Arbeitsplatzanalyse
  • Gesundheitsdiagnostik

Information:

  • Organisation von Gesundheitstagen
  • Unterstützung bei Gesundheitszirkel
  • Referate zu verschiedenen Themen
  • Informationsgespräche

Bewegung:

  • Ausgleichsgymnastik / „bewegte Pausen“
  • Präventionskurse

Entspannung:

  • Erholungsfähigkeit steigern
  • PMR
  • Pilates

Warum wird BGF ein immer wichtiger Faktor in der Arbeitswelt?


  • Fachkräftemangel, demografischer Wandel, Zunahme von Zivilkrankheiten, internationaler Wettbewerbsdruck
  • Zunehmende Anforderungen an Unternehmen
  • Veränderungen der Arbeits- und Lebensbedingungen
  • Neue Anforderungen und Belastungen für Mitarbeiter

Nur gesunde Mitarbeiter sind in der Lage, motiviert und leistungsfähig zu sein!
 

Der Erhalt der Gesundheit muss sichergestellt werden!

Welche Vorteile können Sie durch BGF haben?

  • Gesunde, motivierte und leistungsfähige Mitarbeiter
  • Arbeitszufriedenheit wird erhöht
  • Erkrankungen vorbeugen, physische und psychische Belastungen senken
  • Senkung von Fehlzeiten
  • Aktive MA haben bis zu 60% weniger AU-Tage als inaktive MA
  • Senkung der Fluktuation
  • Image des Unternehmens verbessern



Zusammenfassend:
WIR ...
  • … analysieren mit Ihnen gemeinsam ihren Bedarf an BGF.
  • … erarbeiten mit Ihnen ein Konzept mit Maßnahmen, die auf Ihre Bedürfnisse und die Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiter abgestimmt sind.
  • … begleiten Sie bei der Umsetzung der Maßnahmen.
  • … überprüfen die Wirksamkeit der Maßnahmen.